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DIE GRÜNDER
Die muunkompanie wurde 2001 von den ehemaligen Burgtheaterschauspielern Christine Hartenthaler und Raimund Wallisch gegründet und startet in ihre 5. Saison.
Zentrum ihrer Arbeit bleibt auch dieses Jahr die chorische Theaterform und das Fahrende Theater. Die muunkompanie stellt sich über ihre Produktionen bewusst in öffentliche Spannungsfelder. Jahr für Jahr entwickelt die muunkompanie ihre Theaterproduktionen, allesamt Uraufführungen, mit denen sie mit ihrem eigens gebauten Theaterwagen erfolgreich durch Oberösterreich, Steiermark, Salzburg, Kärnten, die Schweiz und den Süddeutschen Raum tourt.
Mit diesem Theaterwagen, der sich mittlerweile zu einer fast 100 m2 Hightech-Bühne entfalten kann, Dörfer, entlegene Orte, spezielle architektonische Situationen, auch nicht theatrale Plätze zu besetzen und zu bespielen, bedeutet, sie neu zu definieren, sie um eine Komponente öffentlichen Diskurses zu erweitern. Das stellt eine wiederkehrende und unerschöpfliche Herausforderung dar.
Untrennbar damit verbunden ist die unmittelbare Begegnung mit Menschen, die Theater in dieser Form sicher noch nicht erlebt haben. muunkompanie, das bedeutet Theater, dem Jahr für Jahr Begeisterung von Publikum und Presse entgegenschlägt. Sie ist Teil der Sommertheaterszene, die sie durch ihren radikalen, sinnlichen und kompromisslosen Stil jenseits leichtverdaulichem Mainstream um eine wesentliche, lustvolle Facette bereichert.
Das hochqualifizierte Ensemble expandiert kontinuierlich und umfasst derzeit ein Team von etwa 25 Professionisten verschiedenster Sparten.
Die Arbeit der muunkompanie verfolgt Gleichstellungsziele
Da sowohl strukturell wie inhaltlich die Genderperspektive selbstverständlich in die Arbeit der muunkompanie integriert ist, ist die Förderung der Chancengleichheit explizit und implizit enthalten. Explizit durch Themenwahl und Darstellung, die immer traditionelle Rollenbilder in den öffentlichen Diskurs tragen und in Frage stellen. Implizit durch die Arbeitsstrukturen, die jenseits traditioneller Aufgabenverteilungen chancengleiches, gleichberechtigtes Arbeiten erfahr-, sicht- und reflektierbar machen.
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CHRISTINE HARTENTHALER Schauspielerin, Regisseurin und Leiterin der muunkompanie.
Geboren 1968 in Vöcklabruck, OÖ
Magistra der Geschichte und Philosophie. Postgraduate Lehrgang "Kunst und Kultur" an der Universität Wien.
Künstlerische Ausbildung: Unterricht ua. bei Bruce Myers -Peter Brook, Monica Pagneux, Paris -Ariane Mnouschkine, Lin Huang Shang -Peking Oper, Les Fura dels Baus, Francesco Agnello, Armando de Geccon -Giorgio Strehler. Ab 1992 Dramatikunterricht bei Peter Hofer -Konservatorium d. Stadt Wien. Sprechunterricht bei Hubertus Petroll -Reinhardseminar, A. Pillmann und J. Brix; Gesangsstudium bei Dinah Stieringer -Hochschule f. Musik und Klaus Ofczarek -Volksoper Wien; Biomechanik nach Meyerhold bei seinem Schüler Alexej Lewinsky aus Moskau; Atem und Stimmtraining: ua. bei Ida Kelarova in der CS; Bühnen und Filmkampf bei Klaus Figge und Walter Wilke -Burgtheater; Tanz, Bewegung, Improvisation, Manfred Aichinger, Randy Warshaw /New York. Sommertanzwochen Wien.
Arbeiten (in Auswahl): 2001 Gründung, Leitung der muunkompanie.
Jury-Kuratorium Festival "Höllenfahrt", Mozartjahr 2006, Wien.
1995 bis 2000 Ensemblemitglied am Burgtheater Wien: Arbeiten u.a. mit Claus Peymann, Karl-Heinz Hackl, Peter Wittenberg, Tamasch Ascher, Matthias Hartmann, Dieter Giesing und Einar Schleef. CD-Aufnahme "Der Golem", Suhrkamp Verlag, Frankfurt / Main.
Zahlreiche Arbeiten darstellender Kunst in Wien, den Bundesländern und international.
Filmausbildung: Ausbildung am HAW in Hollywood, US.
Film:
Kinofilm: "Nacktschnecken", Regie: Michael Glawogger. Zahlreiche Filme an der Filmakademie Wien. Eigene Videoarbeiten. Jurien: Höllenfahrt (Internationales Theaterfestival im Rahmen des Mozartjahres Wien 2006)
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RAIMUND WALLISCH Schauspieler, Regisseur, Autor.
Geboren 1969 in Graz, Stmk.
Künstlerische Ausbildung: "Scuola Teatro Dimitri" im Tessin/CH. Akrobatik, Pantomine, Tanz, Jonglieren, Equilibristik, Maskenbau, Commedia dell'arte unter anderem bei Alessandro Marchetti, Iva Formigoni (Berthold Brecht Ensemble), Claudio Caramaschi (Giorgio Strehler), Szilard Székely und Richard Weber, einem der Begründer von Fialkas Theater am Geländer" (Prag).
Arbeiten (Auswahl) 2001 Gründung muunkompanie. Autor der muun-Stücke.
1998 bis 2000 Ensemblemitglied am Burgtheater Wien: "Ein Sportstück", Elfriede Jelinek, "Wilder Sommer", Goldoni/Schleef, "Der Golem in Bayreuth", Ulla Berkèwicz; Regie: Einar Schleef.
Zahlreiche Arbeiten darstellender Kunst in Wien, den Bundesländern und international.
Unter anderem: mit Ernst Binder, Eduard Hauswirth, Theater im Bahnhof, Harald Seuter Steirischer Herbst, Theater bei den Minoriten, Theater Cortile, Bolzano, Theater im Keller, Schauspielhaus Graz, Forum Stadtpark, Theater Mobile. Workshoptätigkeit: Zirkusschule für Kinder in Graz für Jonglieren und Akrobatik, Chorisches Theater.
Film: Kinofilm "Nacktschnecken -Hauptrolle, Vier Frauen und ein Todesfall, Hauptcast, ORF, Episodenrolle in "Medicopter", ORF-Fussballgala 2004.
Autor folgender Titel: "Krasanovsky" (Roman, n. v.), "Lanzelot", "Blues Blues", "Chronik eines gekündigten Todes", "Froschkönig", "Artaud", (Theaterstücke), "V6" (Drehbuch), "Frankenstein", "Don Quixote", "Freischütz", "Casanova".
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